{"id":63,"date":"2017-05-02T17:19:42","date_gmt":"2017-05-02T17:19:42","guid":{"rendered":"http:\/\/aplasteraday.com\/?p=63"},"modified":"2022-08-30T17:11:42","modified_gmt":"2022-08-30T17:11:42","slug":"deutsch-die-uni-trennt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aplasteraday.com\/de\/2017\/05\/02\/deutsch-die-uni-trennt\/","title":{"rendered":"Die Uni-Trennt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-64 aligncenter\" src=\"https:\/\/aplasteraday.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/11146650_464526477037538_4730541462697453277_n-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/aplasteraday.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/11146650_464526477037538_4730541462697453277_n-300x300.jpg 300w, https:\/\/aplasteraday.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/11146650_464526477037538_4730541462697453277_n-150x150.jpg 150w, https:\/\/aplasteraday.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/11146650_464526477037538_4730541462697453277_n-768x768.jpg 768w, https:\/\/aplasteraday.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/11146650_464526477037538_4730541462697453277_n-270x270.jpg 270w, https:\/\/aplasteraday.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/11146650_464526477037538_4730541462697453277_n.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>\u201eDie Uni-Trennt!\u201c<\/p>\n<p>Passend zu den Nachhaltigkeitswochen an der Uni-Basel m\u00f6chte ich euch mehr \u00fcber meine Zeit an der Universit\u00e4t erz\u00e4hlen und \u00fcber ein Projekt das mir besonders am Herzen liegt.<\/p>\n<p>Im 2014\/15 stie\u00df ich, w\u00e4hrend einer Vorlesung, zum ersten mal auf Boost. Boost ist ein F\u00f6rderprogramm an der Universit\u00e4t Basel, welches Projekte unterst\u00fctz, welche mit dem Thema Nachhaltigkeit zu tun haben. Das Thema war \u201eBeste Reste, Abf\u00e4lle gibt es nicht\u201c, ich konnte mir damals noch nichts darunter vorstellen. Mir war aber klar, dass ich unbedingt am Workshop teilnehmen wollte, um mir eine Meinung zu bilden. Ich nutzte die Gelegenheit um neue Leute kennen zu lernen und interessante Gespr\u00e4che zu f\u00fchren. Dabei lernte ich auch meine Projektpartnerinnen Myriam Ait-Yahia und C\u00e9line M\u00e4der kennen. Wir hatten von Anfang an einen guten Draht zu einander und waren voller Tatendrang.<\/p>\n<p>Wir kamen auf verschiedenste Ideen und entschieden uns f\u00fcr eine der verr\u00fccktesten. Der Grundgedanke war dabei, erst einmal herauszufinden was \u00fcberhaupt im Abfall der Uni landet und wie gut das bestehende Recyclingsystem funktioniert. In einem weiteren Schritt sollte dann gekl\u00e4rt werden, ob und wie man das System ver\u00e4ndern kann um eine eventuelle Verbesserung zu erzielen. So beschlossen wir also eine M\u00fcllanalyse durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-65 aligncenter\" src=\"https:\/\/aplasteraday.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trash-panda-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/aplasteraday.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trash-panda-300x225.jpg 300w, https:\/\/aplasteraday.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trash-panda-768x576.jpg 768w, https:\/\/aplasteraday.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trash-panda-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/aplasteraday.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trash-panda-360x270.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>In drei ausgew\u00e4hlten Geb\u00e4uden, der Universit\u00e4t-Basel, planten wir also M\u00fcllanalysen. Wir sammelten dabei den Abfall von mind. Drei Tagen und w\u00e4hlten dann nach dem Zufallsprinzip M\u00fclls\u00e4cke aus. Dabei fanden wir beachtenswerte Mengen an Aluminium, Biom\u00fcll, Kunststoffe, Papier und Karton, Papierbecher und PET im Restm\u00fcll. Daraufhin suchten wir passende Recyclingm\u00f6glichkeiten, die sich gut in der Uni einbringen lie\u00dfen. Diese testeten wir mit Module, die sich auf den Wertstoffen; Aluminium, PET, Papier und Restm\u00fcll beschr\u00e4nkten, da es leider noch keine Abnehmer f\u00fcr Kunststoff und Papierbecher in der Region Basel gibt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen gab es auch eine Sensibilisierungskampagne, f\u00fcr die wir unter anderen auch auf Social-Media warben. Bis heute wird die, f\u00fcr die Kampagne angelegte Facebookseite, noch regelm\u00e4\u00dfig besucht.<\/p>\n<p>Zum Schluss wurde eine erneute M\u00fcllanalyse durchgef\u00fchrt um zu schauen was die ganze Kampagne gebracht hat. Im ausgew\u00e4hlten Bio- und Pharmazentrum wurden 20% weniger Aluminium, gar kein PET und 98% weniger Papier im Restm\u00fcll gefunden. Der Anteil an Biom\u00fcll im Kehricht hatte um 20% zugenommen. Im Kollegienhaus nahm der Anteil an Aluminium im Restm\u00fcll um 75% ab, es wurden auch nur noch ein Viertel so viele PET-Flaschen wie am Anfang gefunden und es waren fast 90% weniger Papier im Kehricht. Der Anteil an Biom\u00fcll nahm um \u00fcber 100% zu, da 2.5 kg Kaffeesatz im Kehricht entsorgt wurden.<\/p>\n<p>Eine L\u00f6sung f\u00fcr das Problem der Papierbecher wurde gesucht, es fanden erste Abkl\u00e4rungen mit m\u00f6glichen Abnehmern statt und die M\u00f6glichkeit einer Zusammenarbeit mit diesen Firmen wurde der Universit\u00e4t und der SV Group vorgeschlagen.<\/p>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen, kann man von einem Erfolg sprechen. Wir haben es geschafft, die Studierend zum Recycling zu sensibilisieren, Erfahrungen zu sammeln und hatten dabei, wenn auch nicht immer, eine tolle Zeit.<\/p>\n<p>Ich habe vieles dazu gelernt und bin an den verschiedenen Aufgaben immer wieder gewachsen. Es war sehr lehrreich und interessant mit Studierenden aus dem Master zusammen zu arbeiten. Ich konnte vieles von der Zusammenarbeit mitnehmen und hoffe es auch in sp\u00e4teren Projekten, anwenden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/dieunitrennt\/?ref=br_rs\">https:\/\/www.facebook.com\/dieunitrennt\/?ref=br_rs<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Uni-Trennt!\u201c Passend zu den Nachhaltigkeitswochen an der Uni-Basel m\u00f6chte ich euch mehr \u00fcber meine Zeit an der Universit\u00e4t erz\u00e4hlen und \u00fcber ein Projekt das mir besonders am Herzen liegt. Im 2014\/15 stie\u00df ich, w\u00e4hrend einer Vorlesung, zum ersten mal auf Boost. 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