Nachhaltigkeit

 

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Definition Duden:

  1. längere Zeit anhaltende Wirkung
    1. (Forstwirtschaft) forstwirtschaftliches Prinzip, nach dem nicht mehr Holz gefällt werden darf, als jeweils nachwachsen kann
    2. (Ökologie) Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann

Nun dieses Wort wird wirklich überall gebraucht und in allen Bereichen. In der letzten Zeit ist die Nachhaltigkeit und deren Gedanken zu einem wahren Trend geworden. Aber konzentriert man sich auf die wahre Bedeutung, ist es gar nicht so ein neuartiges Wort oder Konzept.

Nachhaltig bedeutet nämlich einfach, sich der Ressourcen die man besitzt bewusst zu sein und diese nicht auszubeuten. So mit der Natur im Einklang zu arbeiten, dass sie genügend Zeit hat sich zu regenerieren. Die industrielle Entwicklung hat somit einen grossen Anteil an der Überausbeutung der verfügbaren Ressourcen, ich verwende mit Absicht nicht das Wort unserer Ressourcen, weil sie es nicht sind. Die Erde gehört nicht uns, wir sind Teil davon und als Teil davon sollten wir uns auch verhalten. Wir sind auch Teil der Natur und es hilft nicht sich dauernd und jeden Tag dagegen zu wehren.

Durch diese Webseite, sehe ich meine Chance eine Veränderung zu erreichen im Denken und Handeln der Menschen, die meinen Blog lesen. Ich hoffe Menschen zu einer Veränderung im Umgang mit den Ressourcen anzuregen. Die Unterstützung von nachhaltigen Projekten und Ideen liegt mir sehr am Herzen. Meine eigenen Ideen zu teilen und vielleicht mich selbst in einigen Projekten zu verwirklichen.

Wie immer sind es nur meine Gedanken und weder möchte ich jemanden etwas vorpredigen noch den Finger auf jemanden zeigen. Dies ist nur eine Äusserung meiner Gedanken und Gefühle.

Ich möchte hier nicht abstreiten, dass wir als Menschheit vieles erreicht haben. Die Erde hat aber durch unsere Entwicklung auch gelitten, unsere Ideen brauchen Ressourcen, unsere Technologie braucht Rohstoffe und wir nehmen uns alles was Mutternatur uns offeriert. Das Problem ist, dass wir niemals satt werden, es muss immer grösser, immer schneller, immer mehr sein und die Erde kommt nicht mehr nach. Und anstatt einmal inne zu halten und auf die Zeichen, die sie uns gibt zu achten, ignorieren wir dies einfach als ein Kollektiv. Dabei fällt es wenigen auf, aber da es immer Menschen geben wird, die sich auf das Anhäufen von mehr Reichtum konzentrieren, kann man vieles Tod schweigen.

Es ist ähnlich wie bei einer Person, kurz vor dem Burnout, man kann vieles aus ihr herausholen, bittet sie um noch einen Gefallen, wirft ihr vielleicht vor;,, Aber letztes Mal hattest du auch noch Zeit dies zu erledigen“, und mit der Zeit, zeigt diese Person Anzeichen von Müdigkeit und Erschöpfung. Wenn man dies ignoriert und die Schuld auf etwas anderes schiebt als auf den Fakt, dass die Person ausgelaugt ist, wird es irgendwann dazu kommen, dass sie so kaputt ist, dass sie vielleicht nie wieder arbeiten kann, ihre Familie verliert oder in eine Klinik muss. Das gleiche passiert mit unserer Erde.

Die Natur braucht eine Auszeit sie zeigt es uns mit dem Aussterben von Tieren, mit der Klimaerwärmung, mit dem komischen Wetterumstürzen und vielem mehr.

Wir brauchen mehr denn je, eine nachhaltigere Entwicklung, ein Zusammenspiel von Mensch und Natur. Dabei ist es wichtig einen Schritt zurück zu gehen, in ein paar der Technologien. Vor allem was das „Jagen und Sammeln“ betrifft. Seit Generationen haben wir die Beschaffung von Nahrung immer mehr technologisiert, wir sind an einem Punkt angekommen wo wir uns fragen müssen wozu?

Durch diese Entwicklung haben wir einen wesentlichen Rückschritt in der Erhaltung unserer Gesundheit gemacht und noch schlimmer, wir haben die Natur so ausgebeutet, dass die Natur sich angefangen hat zu wehren, die Böden gehen kaputt, immer mehr Dürre Perioden führen zu Hunger auf der ganzen Welt, an vielen Orten der Welt fehlt es an sauberen Wasserquellen und dies ist nur der Anfang.

Dies führt zu weiteren Trends wie dem Vegetarismus und dem Veganismus und versteht mich nicht falsch (bitte kein shitstorm), ich finde es nicht schlecht Tiere nicht töten oder ausbeuten zu wollen. Das Problem besteht darin, dass es vielen an einer ausgewogenen Ernährung fehlt, Diäten und Trends regieren unseren Einkauf und unser Denken. Dabei ist es wichtig die Tierhaltung zu beachten, gegen Massentierhaltung vorzugehen, andere Menschen fair zu bezahlen und nicht das Erschaffen von künstlicher Nahrung zu fördern. In einer Demokratie wirkt sich jeder einzelne von uns auf unsere Gesellschaft aus. Somit ist es wichtig unsere Werte in unseren Einkauf mit einfliessen zu lassen.

Meine Werte, was meine Nahrung betrifft, sind: die gute Haltung von Tieren, saisonale und möglichst regionale Produkte zu kaufen, natürliche Produkte, die nicht zu Tode verarbeitet wurden und so viel Chemie und Antibiotika enthalten, dass man das Gefühl bekommt nur aus Gift zu bestehen. Und natürlich die faire Entlohnung der Menschen, welche tagtäglich dafür arbeiten, dass ich etwas auf dem Teller habe.