Plastik-ein Material für die Ewigkeit

Stellt euch einmal vor, alle Plastiksäckchen, Zahnbürsten, Kleiderbügel, alles was ihr schon mal weggeworfen habt und aus Plastik besteht, würde sich in euren Kellern und in der Wohnung anhäufen?

So fühlt sich unsere Erde, während wir das Gefühl haben, dieser Abfall wäre verschwunden, weil wir Ihn nicht mehr sehen, tummelt dieser sich in den Wäldern, Ozeanen und der umliegenden Natur, am liebsten weit weg, wer möchte denn schon diesen Abfall vor Augen haben…

Jetzt kann man natürlich sagen, dass man das ja auch mit Karton Behältern, Glas und anderen Materialien macht, trotzdem ist Plastik eines der langwierigsten Materialien, welches sich selbst nach 500 Jahren nicht komplett auflöst.

Ich habe mich in letzter Zeit ein wenig mit dem Thema befasst und möchte versuchen meinen Plastik-Abfall zu reduzieren und glaubt mir auch mir fällt es unheimlich schwer. Ich bin vergesslich und manchmal faul und trotzdem glaube ich, dass schon kleine Dinge eine unheimliche Wirkung haben können.

Hier sind ein paar Tipps, welche ich selbst angefangen habe umzusetzen und die mir durch den Kauf von dem 4Ocean Armband, empfohlen worden sind.

  1. Ich habe mir eine Zahnbürste gekauft, deren Kopf ich auswechseln kann, sodass ich nicht alle drei Monate eine ganze Zahnbürste wegwerfen muss. Des Weiteren habe ich gesehen, dass es als Alternative auch Bambus Zahnbürsten gibt, welche dann wiederum biologisch abbaubar wären. Eine Milliarde Plastikzahnbürsten werden jährlich entsorgt, was einen Abfallhaufen von ca. 22,5 Millionen Kilogramm Plastik entspricht.

 

  1. Ich habe verschiedenste Jutebeutel für meinen Einkauf und Baumwollsäckchen um Früchte und Gemüse in der Migros einzukaufen, diese werden dort auch angeboten. Trotzdem bin ich unglücklich damit, dass meist die Bioware zusätzlich in Plastik verpackt ist, weswegen ich manchmal Kompromisse eingehen muss. Ich möchte aber versuchen öfters auf dem Wochenmarkt einkaufen zu gehen und werde den neuen Laden „Unverpackt“, mal ausprobieren gehen und euch dann darüber berichten. (Natürlich rede ich von meiner Heimatstadt Basel, ihr könnt mir aber auch gerne in den Kommentaren schreiben wie es in anderen Kantonen oder Ländern gehandhabt wird). Auf der Welt werden über 500 Milliarden Plastiksäckchen pro Jahr produziert und diese Zahl gilt es unbedingt zu verringern.

 

  1. Wasserflaschen, ich liebe Wasserflaschen über alles ich habe mindestens 4 Zuhause und kann gar nicht ohne aus dem Haus, da ich mir immer sicher bin in eine Situation zu geraten, in welcher ich dringend Wasser benötigen werde. Die Gegebenheit, dass es in meinem Heimatland unzählige Brunnen gibt, macht das Leben so viel einfacher, gut organisiert muss man nie etwas zu trinken kaufen. Also kauft euch eine gute wiederverwendbare Wasserflasche oder auch 2 und das Plastik Sparen kann losgehen. Schon nur eine einzelne Person kann erreichen, dass im Jahr ca. 170 Flaschen weniger produziert werden, auf eine Familie mit 5 Personen wirkt es sich auf eine Gesamtmenge von 850 Wasserflaschen, welche weniger Produziert werden, aus.

 

  1. Unser liebes Wegwerfbesteck ist extrem praktisch aber ineffizient. Wie wäre es stattdessen einfach, das Besteck von Zuhause mitzunehmen? Ich habe immer eine Gabel und einen Löffel dabei, weil ich meist nichts Anderes brauche und es wirklich kein grosser Aufwand ist, gerade wenn man eine grosse Tasche hat machen diese 2-3 Dinge keinen grossen Unterschied am Gewicht und Platz, aber an der Umwelt schon. Probiert es einfach mal aus. Das gleiche gilt bei Strohhalmen, überlegt es euch 2mal ob es wirklich nötig ist, ich weiss es macht euer Getränk ausgefallener, aber braucht es das? Wenn ja, gibt es tolle Strohhalme aus Metall, Bambus und anderen Materialien die ihr euch kaufen könnt und wiederverwenden könnt .

Ich möchte hier nicht eine riesen Moralpredigt halten, ich bin selbst keine Heilige wenn es um Plastik geht, ich schaue manchmal in meinen Abfall und denke „Ach du meine Güte, war das jetzt wirklich alles nötig?“, trotzdem finde ich es wichtig sich ab und zu Gedanken dazu zu machen und etwas am eigenem Verhalten zu ändern ich habe euch gesagt, wo ich derzeit am meisten versuche zu ändern aber natürlich könnte ich au mehr machen. Ich hoffe ich konnte euch motivieren und auf keinen Fall wollte ich euch abschrecken, es geht mir immer noch um den Spass am Umweltschutz, die Motivation und den Gedanken, jeden Tag zählen zu lassen. Danke für eure Unterstützung!

 

Bei Tipps und Anregungen schreibt mir doch bitte privat oder in den Kommentaren. Was macht ihr um euren Plastikabfall zu verringern, was für Erfahrungen habt ihr gemacht?

 

Einen ganz schönen Sonntag und eine schöne Woche

Naomi

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