Sind wir Nyanja?

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Blogpost.

Zu dieser Jahreszeit, wenn man durch Basel läuft und nicht wirklich weiss, ob es bereits Frühling oder Sommer ist oder ob der Winter noch darauf wartet, dass man den Wintermantel zurück in den Keller legt, damit er einem mit einem erneuten Schneefall Überaschen kann, sehne ich mich wirklich nach etwas andauerndem Sonnenschein.

Gibt es eine bessere Möglichkeit, die getrockneten Mangos und Bananen von Nyanja einzuführen?

Natürlich denkt ihr euch jetzt, was an getrockneten Früchten so besonders ist? Aber diese Früchte haben es in sich. Wenn ihr interessiert seid, lest weiter. Ich war an der Muba Basel. In der englischen Version erkläre ich kurz den Ursprung dieser Messe, kurz und bündig: Es war das letzte Jahr der, in Basel berühmten, Warenmesse. Aufgrund der absteigenden Verkaufszahlen, mussten die Veranstalter leider die Messe abschaffen.

Ich war also auf dieser Messe und stieß auf Jonathan Litscher, den Gründer dieses Projekts. Er sagte mir nur, ich sollte ein Stück dieser fantastischen getrockneten Mangos probieren und es war einfach lecker. Einen Bissen Sonnenschein, wie ich es beschreiben würde. Und dann erzählte er mir von diesem Projekt, welches ich natürlich mit dem Kauf eines Päckchens unterstützen wollte.

Worum geht es in dem Projekt?

In Mosambik haben die Menschen in den Dörfern keine Möglichkeit, ihre Früchte auf dem lokalen Markt zu verkaufen, die Straßen sind in einem sehr schlechten Zustand und wenn sie in den größeren Städten ankommen, sind ihre Früchte faul. Jonathan sah viel verlorenes Potenzial und auch die Verschwendung von Lebensmitteln auf den Feldern und Gärten dieser Bauern. Die meisten Landwirte hatten kein Einkommen, sie betrieben einfach ihre Felder für den Eigengebrauch was Ihnen aber die Chance nimmt auf einen Verdienst, um andere Dinge zu kaufen oder für die Bildung ihrer Kinder zu bezahlen.

Der Schlüssel war, die Früchte lange genug zu halten, damit sie nicht schlecht werden. Das Trocknen schien eine gute Methode zu sein, um sie frisch zu halten und diesen erstaunlichen Geschmack von biologischen, unberührten, wild wachsenden Mangos zu versiegeln. Die Landwirte werden fair bezahlt, als würden sie sie auf einem Markt zu einem guten Preis ohne viele Zwischenhändler verkaufen. Sie können sich jetzt das leisten, was sie zur Deckung ihrer Grundbedürfnisse benötigen. Zum Beispiel brauchen sie nicht mehr auf dem Boden zu schlafen, sie haben Matratzen und können während der Regenzeit ihr Dach mit Stahlblech bedecken, anstatt unter einem undichten Reetdach zu schlafen.

Durch die Ehrung seiner 250-köpfigen Besatzung, mit Bildern von ihnen auf den einzelnen Sachets, versucht Jonathan, eine Brücke zwischen den Menschen zu schlagen und natürlich das Bewusstsein für die Arbeit und das Leben hinter den Produkten zu schärfen.

Das Projekt ist einzigartig und zeigt, dass man Geschäfte machen kann, ohne die Natur und die Landwirte auszubeuten, sondern die Arbeit hinter dem Produkt zu würdigen und neue Möglichkeiten für diejenigen zu schaffen, die es nicht alleine schaffen können.

Ich für meinen Teil bin Nyanja, was denkst du darüber?

Hier ist die Website, wenn Ihr mehr wissen möchtet oder ein Sachet probieren wollt: D

https://www.nyanja.ch/

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